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Gründerzahlen 2018: Mut zur Selbständigkeit steigt

Ein Grund zur Euphorie: Die Zahlen der Unternehmensgründungen sind im Jahr 2018 wieder gestiegen. Arbeiten wir daran, dass die Bedingungen noch besser werden!

Von 24. Januar 2019 März 20th, 2019 No Comments

JW-Bundesvorsitzende Christiane Holzinger und WKÖ-Präsident Harald Mahrer präsentierten die aktuellen Gründungszahlen 2018

Wachstum, Arbeitsplätze und Innovation: unsere Unternehmerinnen und Unternehmer schaffen die Grundlage für die Zukunft unseres Landes. Und wir können positiv in diese Zukunft schauen: im Jahr 2018 gab es ein Plus von 1,2 Prozent bei den Neugründungen. Der Frauenanteil bei den Gründungen lag bei 45,3% – ein All-Time-High.

Diese grandiosen Neuigkeiten kommen nicht von ungefähr: Gründerinnen und Gründer nennen in der aktuellen Gründerservice-Umfrage eine flexible Zeit- und Lebensgestaltung sowie den Wunsch, ihr eigener Chef zu sein, als die zentralen Motive. Die Verantwortung im eigenen Unternehmen ist ebenfalls ein Top-Grund für den Weg in die Selbständigkeit.

Die Zahlen sprechen für sich: 2018 haben 30.285 Neugründer den Schritt in die Selbständigkeit gewählt. Im 10-Jahres-Vergleich bedeutet dies eine Steigung von beinahe 5%. Unternehmertum wird auch immer weiblicher: im selben Zeitraum verbesserte sich der Frauenanteil an den Gründungen um 11,3 Prozent auf über 45 Prozent.

Verbesserte Rahmenbedingungen sichern den Standort – und weitere Gründungen

Um euch weiter zu entlasten und weitere Gründungen zu ermöglichen, sind natürlich konkrete Verbesserungen der Rahmenbedingungen notwendig. Denn es sind die Unternehmerinnen und Unternehmer, die Wohlstand, Arbeitsplätze (pro Gründung werden im Schnitt 2,4 Arbeitsplätze geschaffen) und Innovationskraft für den Standort sichern und somit die Grundlage für die soziale Sicherheit in unserem Staat garantieren.

Wir als JW denken dabei an ganz konkrete Maßnahmen, um euch zu entlasten. Diese reichen von der Abschaffung der Mindest-KÖSt zur Entlastung von neu gegründeten, ertragsschwachen und kleinen Unternehmen, über die Umsetzung des Beteiligungsfreibetrags bis 100.000 Euro zur Attraktivierung von privaten Investitionen, zur steuerlichen Begünstigung des Büros im Wohnungsverband, für die wir gemeinsam mit Frau in der Wirtschaft eine Kampagne gestartet und bereits fast 12.000 Unterstützungserklärungen gesammelt haben. Diese Maßnahme liegt uns besonders am Herzen. Denn hier ist eine gesetzliche Anpassung der Rahmenbedingungen an die Realitäten der „New World of Work“ dringend notwendig.   

Dieses Set an Maßnahmen würde Freiraum für Investitionen und Innovationen schaffen. Wir setzen uns dafür ein, damit Gründerinnen und Gründer in Zukunft noch bessere Grundlagen als jetzt vorfinden, die Neugründungs-Zahlen weiterhin ständig steigen und Unternehmerinnen und Unternehmer ganz grundsätzlich unter den bestmöglichen Bedingungen arbeiten können.

Gründerservice ist Anlaufstelle Nr. 1 auf dem Weg in die Selbständigkeit

Die Zukunftsaussichten für Gründerinnen und Gründer sind gut zeigen sich auch an den Zahlen zur Lebensdauer: Zwei Drittel der Neugründungen sind auch nach 5 Jahren noch erfolgreich am Markt tätig. Ein wichtiger Mosaikstein für den Erfolg der Gründerinnen und Gründer ist sicherlich die Unterstützung durch das Gründerservice der Wirtschaftskammern. Dort findet Gründerinnen und Gründer sowie Gründungsinteressierte den zentralen Ansprechpartner und One-Stop-Shop im Zusammenhang mit Unternehmensgründungen. Einer der österreichweit 90 Standorte ist garantiert in eurer Nähe!  Die Zahlen sprechen dabei auch für sich: 2018 fanden rund 228.000 Kontakte mit dem Gründerservice statt und es wurden 43.400 Beratungsgespräche geführt.

Habt ihr Fragen rund um das Thema Unternehmensgründung? Wendet euch einfach an den Gründerservice-Standort in eurer Nähe.

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