Aufgezeigt!

Lasst uns die Krise zu einer Chance machen!

Wer hätte sich vor einigen Monaten die heutige Situation, von der fast die ganze Welt betroffen ist, auszumalen gewagt. Die Coronakrise hat uns kalt erwischt.

(c) Anja-Koppitsch

Eure Sorgen, die mich in den letzten Tagen am Telefon und als Nachrichten erreicht haben, kann ich gut nachempfinden, denn weder die gesundheitlichen, noch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise lassen sich bisher realistisch abschätzen. Klar ist nur: Sie werden dramatisch sein.

Mutig in die neuen Zeiten

Es ist für viele nicht einfach, von einen Tag auf den anderen „quasi“ arbeitslos zu sein, denn wir sind immer aktiv und immer mutig am Ball. Mut bedeutet eben nicht nur Mut zum Gründen eines Unternehmens, sondern auch zum Durchhalten, es gibt nicht nur rosige Zeiten, sondern eben auch ziemlich schwierige. Nicht alle Aufgaben kann der Staat übernehmen.

Kreativität und Chancen in der Krise

Wir sehen heute mehr denn je, dass Eigenverantwortung gefragt ist: werde aktiv! Ein motivierendes Vorbild können die vielen Unternehmer sein, die sich alternative Geschäftsmodelle überlegt haben. Wir unterstützen dich dabei z. B. mit einem Live-Webinar auf unsere JW Facebook-Seite.

Klar ist aber auch: Die Krise wird ein Ende haben. Wie wir dann durchstarten, hängt davon ab, was wir jetzt schon aus der Krise machen. Viele Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer sind im Standby-Modus, viele mussten ihr Tempo verlangsamen. Das ist die richtige Zeit, um folgende Chancen anzupacken:

        Die Reality-Check-Chance: Ein kritischer Blick auf das eigene Unternehmen und seine Entwicklung ist im Vollbetrieb oft kaum möglich. Jetzt ist die richtige Zeit dafür: Passen Abläufe und Strukturen noch? Ist die Geschäftsidee am Puls der Zeit? Was läuft gut – und was muss besser werden? Ein Tipp von mir: Mit der Trend Canvas des Zukunftsinstituts kannst du die Auswirkungen des Corona-Virus auf die Systeme einzuschätzen, die dein Unternehmen betreffen (https://www.zukunftsinstitut.de/trend-canvas-covid-19-impact-analyse/).

        Die Digitalisierungs-Chance: Die Corona-Krise ist – man muss es offen sagen – ein Turbo für die digitale Transformation. Viele Unternehmen sind dabei, neue, digitale Vertriebskanäle zu entwickeln und sich online ganz anders aufzustellen. Das macht nicht nur krisensicher, sondern auch zukunftsfit. Dabei sollte man unbedingt auch kompetente, geförderte Beratung nutzen, etwa mit dem erfolgreichen KMU Digital-Programm.

        Die Innovations-Chance: Die Digitalisierung ist eine wichtige Dimension der Innovation. Aber auch ganz grundsätzlich gilt: Jetzt ist die richtige Zeit, um sich mit neuen Wegen für das eigene Unternehmen zu beschäftigen. Wie kann man Produkte und Dienstleistungen weiterentwickeln? Welche Innovationspartner sollte man anzapfen? Was sichert den Geschäftserfolg von morgen? Die WKO liefert dazu umfassende Hilfestellungen – wie z.B. unsere neuen Innovationsimpulse.

        Die Support-Chance: Dass die Bundesregierung in enger Abstimmung mit der Wirtschaftskammer ein massives Hilfspaket für unsere Unternehmen geschnürt hat, ist wichtig und erfreulich. Es zeigt uns aber auch, dass man sich im Fall des Falls helfen lassen sollte. Bund, Länder, Institutionen und natürlich die WKO bieten eine Vielzahl von Leistungen und Services, die einen weiterbringen. Jetzt ist die Zeit, dieses Angebot zu screenen – und zu entscheiden, was einen wirklich hilft.

        Die Selbständigkeits-Chance: Ganz entscheidend ist in Krisenzeiten aber immer auch eines – den richtigen „Spirit“ zu leben. Wer Jungunternehmerin oder Jungunternehmer ist, der lässt sich jetzt nicht den Weg in die Unselbständigkeit als „sichere Alternative“ aufschwatzen, sondern hält Kurs. Und die gute Nachricht dabei ist: Die Junge Wirtschaft ist und bleibt ein starkes Netzwerk für alle, die unternehmerisch ticken und anpacken. Und genau deshalb sehen wir in der Krise nicht nur die Krise – so dramatisch sie auch ausfällt -, sondern immer auch ihre Chancen. Wir schaffen das.

Nicht aufgeben

Für uns alle ist die derzeitige Situation mehr als herausfordernd, ganz ehrlich gesagt, sie ist hart. Vieles können wir derzeit nicht ändern, sondern müssen es akzeptieren, aber was uns kennzeichnet ist unser Mut: Wo andere Gefahren sehen, sehen wir Chancen. Wo andere über Hürden klagen, packen wir an, um sie wegzuräumen. Und wo anderen die Herausforderungen einfach zu groß sind, vertrauen wir auf uns – und auf unser starkes Netzwerk in der Jungen Wirtschaft.

Wir für euch – gemeinsam sind wir stark

Das Team der Junge Wirtschaft ist uneingeschränkt für dich da und arbeitet an vielfältigen Service- und Unterstützungsangeboten. Bitte sagt uns, zu welchen Themen ihr jetzt z. B. Webinare benötigt, schreibt uns eure Wünsche per E-Mail an jw@wko.at oder auch als Kommentar  auf unserer JW Facebook-Seite.

Und last but not least – seht die Zwangsauszeit auch für euch persönlich als Durchschnaufpause, als Zeit sich fortzubilden, den Tagesablauf neu zu strukturieren und die Zeit bewusst als Auszeit nutzen. Gemeinsam schaffen wir 

Dein Gastbeitrag für den Blog!

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