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„Pizza & Spritzer“ mit … Mag. Thomas Arnoldner

Der CEO der A1 Telekom Austria Group, Thomas Arnoldner, war Gastgeber unserer ersten Ausgabe von Pizza & Spritzer im Jahr 2020.

Von 6. März 2020 No Comments

Für das Auftaktevent für Pizza & Spritzer 2020 konnten wir niemand geringeren als den CEO des größten österreichischen Telekommunikationsunternehmen gewinnen.

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Ein Leben für die Telekommunikationsbranche

Arnoldner begann seine berufliche Laufbahn bei Alcatel Austria, wo er 2013 den Vorstandsvorsitz der Alcatel-Lucent Austria AG übernahm und im Rahmen der Übernahme von Alcatel-Lucent durch Nokia unter anderem die europäische Wachstumsstrategie von Nokia in den Bereichen Smart City, National Broadband Programs und Public Safety verantwortete. Ab März 2017 war Thomas Arnoldner Geschäftsführer der T-Systems Austria für Verkauf und Service, bis er 2018 zum CEO der A1 Telekom Austria Group bestellt wurde.

Marktführer und Challenger – verschiedene Rollen in unterschiedlichen Märkten

In der sehr persönlichen Atmosphäre plauderte der CEO der A1 Telekom Austria über die Themen Netzausbau, Infrastruktur, über nationalen und internationalen Wettbewerb und Herausforderungen in unterschiedlichen Märkten.

So war es interessant zu erfahren, dass A1 jährlich eine halbe Milliarde Euro in den Ausbau der österreichischen Infrastruktur investiert und mit welchen Angeboten A1 in den sieben internationalen Märkten, in denen A1 tätig ist, in den Wettbewerb geht und mit welchem Mindset vor Ort daran gearbeitet wird als Herausforderer zum Marktführer zu werden.

Mut, oder Bereitschaft die eigene Comfort Zone zu verlassen

Seiner persönlichen Ansicht nach sieht sich Thomas Arnoldner weniger als besonders mutig an, weil es Mut, wie ihn etwa Streif-Abfahrer aufbringen müssen, in diesem Sinne in seiner Position nicht bedarf. Jedoch sieht er als essenziell für seine Tätigkeit an, tagtäglich die Bereitschaft aufzubringen, seine persönliche Comfort Zone zu verlassen.

Herausforderungen der Digitalisierung

Welche Auswirkungen und Effekte 5G tatsächlich auf unsere Wirtschaft haben wird, ließe sich laut Arnoldner endlos erörtern. Da es so viele diverse Nutzergruppen gibt, ist aber eine ganz allgemeine Aussage dazu nicht zielführend. Ähnlich sieht es mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz aus. Vom Chatbot im Kundenservice bis zu den Sensoren für die ÖBB Rail Cargo Waggons bietet und nutzt die A1 Telekom Austria eine Reihe von KI-Anwendungen im täglichen Business und wird zukünftig natürlich auch immer stärker eingesetzt.

Thomas Arnoldner sieht in der Digitalisierung aber auch die gesellschaftlichen Herausforderungen u.a. in den Bereichen Fakenews, Hatespeech und Cybercrime. Hier sind, seiner Meinung nach, dringend Ansätze und Lösungen zu finden.

A1 Startup Campus & Intrapreneurship

Zur Förderung von Innovation und Unternehmertum hat A1 mehrere Initiativen gestartet. Zum einen wurde bereits vor mehreren Jahren mit dem A1 Startup Campus ein eigener Hub geschaffen um Innovationen im Telekommunikationsbereich zu fördern.

Eine weitere Initiative ist das Programm „Intrapreneurship“. A1-Mitarbeiter mit unternehmerischen Ideen bekommen durch dieses Programm die Möglichkeit, sich zwei Jahre lang innerhalb des Unternehmens auf ihre Geschäftsidee zu konzentrieren und diese voranzutreiben. A1 verhindert somit einen Braindrain und hält zudem die Innovation im eigenen Unternehmen. Der Mitarbeiter hat dafür finanzielle Absicherung und somit einen freien Kopf für seine Innovation, erzählte uns Thomas Arnoldner.

Austausch, Sport und Familie als Kraftquellen

Aktuell liest Arnoldner “Reinventing Capitalism in the Age of Big Data” von Viktor Mayer-Schönberger, was seinen persönlichen Drang zur Horizonterweiterung und Neugier zeigt. Den nötigen Ausklang findet der passionierte Läufer Arnoldner beim Sport und im Kreis seiner Familie.

In seiner Funktion, aber auch aus persönlichem Anliegen heraus unterstützt Thomas Arnoldner das Programm „Teach for Austria“ mit dem er Schulklassen in Brennpunktschulen besucht und den Kindern und Jugendlichen Einblicke in sein Berufsleben gewährt. Ihm ist es wichtig, Motivation und Ehrgeiz bei den jüngeren Generationen auszulösen und ihnen eine Perspektive aufzeigen.

Überraschend war für viele seine Meinung zum aktuell vieldiskutierten Handyverbot in Schulen: als Vater zweier Kinder versteht er die Position vieler Eltern, ihren Kindern vor allem in den ersten Schuljahren noch kein Handy zu geben. Ebenso zeigte er Verständnis für die Lehrerinnen und Lehrer, für die Handys ein Störfaktor im Unterricht sein können.

Networken bei Pizza und Spritzer

Beim obligatorischen Ausklang hatten wir noch ausgiebig die Möglichkeit, mit Thomas Arnoldner ins persönliche Gespräch zu kommen und uns untereinander auszutauschen. Ich möchte mich nochmal vielmals bei Mag. Thomas Arnoldner für den großartigen Abend und den Einblick in die wirtschaftlichen Herausforderungen des größten Telekommunikationsunternehmens in Österreich bedanken!

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