Aufgezeigt!

Unsere Devise: Zurück in die Zukunft

Der Nationalratswahlkampf neigt sich dem Ende zu und viele Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer sind zurecht enttäuscht: inhaltliche Nebensächlichkeiten und parteipolitischer Hickhack standen und stehen im Mittelpunkt. Wir müssen den Fokus wieder auf die wesentlichen Themen legen!

Von 24. September 2019 No Comments

„Zurück in die Zukunft“: Bundesvorsitzende Christiane Holzinger mit den Forderungspaketen für die Parteien

Wir Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer wissen genau, welche die zentralen Themen für den Standort von morgen sind: Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Steuern und nachhaltige soziale Sicherungssysteme sind die Schlüssel für die Entwicklung unseres Landes. Dass diese zentralen Bereiche auch nicht nur im Ansatz Thema der Wahlauseinandersetzungen sind und waren, macht mich sehr nachdenklich. Sind sich die Politikerinnen und Politiker ihrer Bedeutung bewusst?

Werden hier nicht schnellstmöglich Initiativen gesetzt und sollte die nächste Bundesregierung diese zukunftsrelevanten Politikbereiche nicht ganz oben auf die Agenda schreiben, steht die Entwicklung des Standortes, ja die gesamte Lebensgrundlage für die Bürgerinnen und Bürger Österreichs, auf dem Spiel.

Wir waren schon weiter
Es ist jedoch so, dass wir ja schon viel weiter waren. Die letzte Bundesregierung hat schon ganz konkrete Maßnahmen und Initiativen vorgelegt. Diese liegen einerseits zum größten Teil auf Eis, andererseits war in der politischen Auseinandersetzung der letzten Wochen und Monate keinerlei Bewegung in diesen Bereichen erkennbar. Für die Junge Wirtschaft als Vertreterin der 120.000 Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer ist somit klar:

Wir müssen wieder zurück in die Zukunft!

Unser Ziel ist es, den politischen Parteien, die sich im Wahlkampf befinden, die Zukunftsthemen mitzugeben, damit unter keinen Umständen nach der Wahl auf sie vergessen wird. Es müssen nämlich zwingend Maßnahmen folgen, denn wir befinden uns in vielen Bereichen am Scheideweg für die Weiterentwicklung unseres Landes.

Forderungspaket für die Zukunft des Standorts
Wir als Junge Wirtschaft haben ein Forderungspaket geschnürt, das wir in den nächsten Wochen und Monaten in einem Regierungsprogramm verankern wollen:

1) Bereich Digitalisierung und Künstliche Intelligenz

       Digitale Infrastruktur ausbauen

       Big Data Infrastruktur bereitstellen

       Fachkräfte sichern

2) Standort-Attraktivierung und -Absicherung

       Einführung eines Beteiligungsfreibetrags von 100.000 Euro

       Einführung eines Investitionsfreibetrags in Höhe von 20%

       Eine Senkung der Körperschaftssteuer auf mindestens 20%

3) Nachhaltigkeit der sozialen Sicherungssysteme

       Schaffung eines Nachhaltigkeitsautomatismus

       Einschränkung von Frühpensionen

       Harmonisierung von Pensionsrechten

4) Unternehmer als Problemlöser

       Regulatory Sandboxes schaffen

       Forschungsprämie sichern und für KMU zugänglich machen

       Forschungsergebnisse schneller vermarkten

Pakete für die politischen Entscheidungsträger

Für uns ist es von zentraler Bedeutung, dass alle wahlkämpfenden Parteien unsere Forderungen für die Zukunftsthemen aufgreifen und unsere Stimme hören. Die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer sind die Innovationsmotoren unseres Landes, weshalb es auch notwendig war, auch physische „Forderungspakete“ zu den Parteizentralen zu bringen. 

Darin war neben unseren Forderungen zu den 4 Zukunftshemen auch ein Delorean-Modell aus „Zurück in die Zukunft“. Damit wollen wir den Parteien aufzeigen, dass es an der Zeit ist, wieder auf Touren zu kommen und die richtige Abzweigung Richtung Zukunft zu nehmen. Lassen wir uns überraschen, was die Wochen nach der Wahl bringen und welche Zukunftsthemen ein künftiges Regierungsprogramm enthalten wird. Wir als Junge Wirtschaft werden jedenfalls nicht müde die Zukunftsthemen einzufordern. 

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