Gastbeiträge

Zum Kundenmagneten in 4 Schritten: Was du jetzt für deine Website tun kannst

Stell dir vor, die Coronakrise ist überstanden und du kommst an einer Bäckerei vorbei, die im Schaufenster liebevoll dekoriert und perfekt ausgeleuchtet allerlei Muffins, Cupcakes und Torten präsentiert – sogar dein Lieblingskuchen ist dabei. Du denkst dir sofort: „Genau den will ich jetzt haben!“ Schon stehst du im Laden, zückst dein Geldbörserl und freust dich, dir was Gutes zu tun. Du bist zufrieden, der Bäcker ist zufrieden – besser geht’s nicht. Wenn du dich jetzt fragst: „Schön, aber was hat das mit meinem Unternehmen zu tun?“, dann kann ich dir nur sagen: eine ganze Menge.

Von 30. April 2020 No Comments

Was glaubst du, war der Auslöser für diese Kaufentscheidung? Richtig – das Schaufenster. Und selbst wenn du nicht unbedingt eine Bäckerei führst, hast du sehr wohl ein Schaufenster: nämlich deine Website. Denn dort präsentierst du dein Angebot, 24 Stunden am Tag und von überall auf der Welt aufrufbar. Genau deshalb ist es so wichtig, dass deine Website ihren Zweck erfüllt und dieses „Das-will-ich-haben-Gefühl“ auslöst, das letztlich zu einer Kaufentscheidung führt. Die folgenden vier Punkte zeigen dir, wie das funktioniert:

Sag direkt, welches Problem du löst.

Wenn du einem Neandertaler für 15 Sekunden deine Startseite zeigst, könnte er dir dann erklären, wie ihm dein Angebot weiterhilft? Wenn nicht, dann solltest du hier dringend ansetzen. Das menschliche Gehirn verbrennt beim Denken unheimlich viele Kalorien und da es in Urzeiten überlebenswichtig war, Kalorien zu sparen wo es ging, hält sich unser Gehirn nur ungern mit komplizierten Fakten auf. Stattdessen sucht es nach schnellen Lösungen und versucht immer, einen Vorteil herauszuschlagen. Mach es deinen Kunden deshalb so einfach wie möglich und lass sie nicht lange nach deinem Angebot suchen. Platziere also gut sichtbar und möglichst weit oben auf deiner Website die konkrete Info, welches Problem du für sie löst.

Sag es in einem Satz.

„Unser Familienbetrieb sorgt seit Jahren für die optimale Betreuung unserer Kunden, wir arbeiten zuverlässig und stets zu Ihrer vollsten Zufriedenheit. Qualität und die Erfüllung Ihrer Wünsche sind unser oberstes Gebot, unser Beruf ist unsere Leidenschaft und Ihre Wertschätzung unser wichtigstes Ziel.“

Solche Satzmonster, die eigentlich nicht wirklich etwas aussagen und komplett austauschbar sind, kennst du sicher auch. Hast du es geschafft, den Absatz bis zum Ende Wort für Wort durchzulesen? Und könntest du die zwei Sätze (jep, es waren wirklich nur zwei) jetzt aus dem Kopf wiedergeben? Siehst du, darauf will ich hinaus. Deshalb: Mach es kurz, streich das Blabla. Vor allem, wenn es um dein Angebot geht. Sag in einem Satz, wie du das Leben deiner Kundschaft besser, einfacher und schöner machst.

Sag es in der richtigen Sprache.

Vorausgesetzt, du weißt ganz genau, wer deine Zielgruppe ist (und nein, „alle“ zählt nicht), ist es das absolute Um und Auf, sie in der richtigen Tonalität anzusprechen. Werden deine potenziellen Kunden lieber per Du oder Sie angesprochen? Untermauern Fachbegriffe deinen Expertenstatus oder müssten die Besucher deiner Website dann jedes zweite Wort googeln?

Finde also heraus, wie deine Zielgruppe spricht. Mein Tipp: In den sozialen Medien gibt es unzählige Gruppen und Seiten, auf denen auch deine Wunschkunden unterwegs sind und posten. Diese Gruppen sind leicht zu finden und dann heißt es lesen, lesen, lesen. Wie fragen sie um Rat, welche Probleme beschreiben sie? Sieh dir dann deine Website an und wechsle die Perspektive: Würde sich deine Zielgruppe angesprochen fühlen oder musst du nochmal ran?

Sag klar, was zu tun ist.

Du sagst in klaren Worten, welches Problem deiner Wunschkunden du löst, dein Angebot ist als mitreißender One-Liner weit oben auf deiner Website positioniert und das Wording könnte nicht besser zu deiner Zielgruppe passen – und jetzt?

Genau das dürfen sich deine Besucher nicht fragen! Du musst ihnen im Text ganz klar sagen, was sie tun müssen, um dein Angebot in Anspruch nehmen zu können. Sollen sie einen Termin vereinbaren, das Produkt jetzt bestellen oder einen Kostenvoranschlag einholen? Am besten forderst du sie durch eindeutige Call-to-Actions dazu auf, den nächsten Schritt zu machen. Dabei funktioniert „Trag dich jetzt hier ein!“ besser als „Hier kannst du dich in meinen Newsletter eintragen“. Schreib lieber „Melde dich jetzt an!“ als „Du kannst dich bei Interesse zum Event anmelden“. Auch hier liegt die Würze in der Kürze. Probier es aus, du wirst den Unterschied merken!

Der Hasthag, der Sarah Blümel am besten beschreibt, ist sicher #TextTalent. Nach 10 Jahren in PR- und Marketingpositionen hat sie ihre Agentur Tatenfroh PR gegründet. Ihr Spezialgebiet: punktgenaue Texte für Blogs, Freebies und Websites, mit denen du zum Kundenmagnet wirst. Hier erfährst du mehr: www.tatenfroh.at

 

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